Qualitätsstandards des Internationalen Skilehrerverbandes (ISIA) in der geltenden Fassung gemäß Beschluss der Delegiertenversammlung vom 19. Juni 2018 in Grainau (Deutschland)

Qualitätsstandards für ISIA-Marke und ISIA-Card

Inhaltsverzeichnis

  1. Präambel
  2. ISIA-Marke
    2.1.      Technik
    2.2.      Sicherheit auf und neben den Pisten
    2.3.      Methodik/Didaktik
    2.4.      Erste Hilfe
    2.5.      Tourismus, Marketing, Kommunikation, grundlegende Rechte
    2.6.      Fremdsprache
    2.7.      Umwelt und Natur
    2.8.      Geschichte und Kultur
  3. ISIA-Card
    3.1.      ISIA-Test Technik
    3.2.      ISIA-Test Sicherheit
  1. Ausbildungsdauer
  2. Fortbildung
  3. Kontrolle
  4. Legitimation
  5. Grundlagen
  6. Inkrafttreten

Anhang I:

  1. ISIA-Anforderungsstufen

Anhang II:

  1. ISIA-Test Technik

1. Präambel

Dieses Reglement regelt mit dem ISIA-Minimumstandard die Voraussetzungen für die Vergabe der ISIA-Marke, respektive der ISIA-Card.

Die ISIA will mit dem ISIA-Minimumstandard die Ausbildung der Schneesportlehrer unterstützen sowie die Qualität und Sicherheit weltweit fördern.

Der ISIA-Minimumstandard orientiert sich an den Zielen des Kopenhagener Prozesses (European Credit System for Vocational Education and Training [ECVET], Anhang I) und konkret an den ISIA-Anforderungsstufen 1 – 3.

Der ISIA-Minimumstandard gibt keinen Anspruch auf die gegenseitige Anerkennung der jeweiligen nationalen Berufsausbildungen durch die staatlichen Behörden.

Kandidaten, welche in ihrem Land die nationale Schneesportlehrerausbildung absolviert und die entsprechenden Qualitätsstandards erfüllt haben sowie in ihrem Herkunftsland als Berufsschneesportlehrer mit kommerziellem Interesse arbeiten können, haben das Recht, die ISIA-Marke respektive die ISIA-Card zu beziehen. Ausschließlich Kandidaten mit der höchsten nationalen Schneesportlehrerqualifikation haben das Recht, die ISIA-Card zu beziehen.

Die Kontrolle der Voraussetzungen unterliegt der ISIA.

2. Minimumstandard ISIA-Marke

2.1. Technik

Der Kandidat muss alle Gästekategorien (Kinder bis Senioren) in der Gruppe sowie im Privatunterricht unterrichten können. Er beherrscht die technischen Formen bis zur Stufe Könner und kann sie im schwierigen Gelände funktionell fahren und erklären. Er kann in mehreren Disziplinen unterrichten.

ISIA-Anforderungsstufe 2

2.2. Sicherheit auf und neben der Piste

Der Kandidat muss Winter- und Gebirgsgefahren (Wetter, Lawinen, Gelände) richtig einschätzen, sich entsprechend verhalten und bei einem Unfall die Sofortmaßnahmen einleiten können. Der Kandidat kennt die FIS Regeln und kann sie umsetzen.

ISIA-Anforderungsstufe 2

2.3. Methodik/Didaktik

Der Kandidat beherrscht die lehr- und lernrelevanten Faktoren für Unterricht und Training und kann sie in Theorie und Praxis anwenden und umsetzen.

ISIA-Anforderungsstufe 3

2.4. Erste Hilfe

Der Kandidat kennt die Grundsätze für Erste Hilfe bei Schneesportunfällen, er kann sie einsetzen und kennt die Sofortmaßnahmen bezüglich Sicherheit und Alarmierung.

ISIA-Anforderungsstufe 2

2.5. Tourismus, Marketing, Kommunikation, grundlegende Rechte

Der Kandidat versteht die Bedeutung von Qualität im Tourismus. Er kennt die wichtigsten Grundsätze im Marketing und kann seine Kommunikation situationsgerecht anpassen.

Er kennt die grundlegenden Rechte und Pflichten eines kommerziellen Gästeführers und kann weitere aus den gesetzlichen Vorlagen ableiten und konkret anwenden.

ISIA-Anforderungsstufe 2

2.6. Fremdsprache

Der Kandidat kann mindestens in einer Fremdsprache unterrichten.

ISIA-Anforderungsstufe 2

2.7. Umwelt und Natur

Der Kandidat kennt die Regeln im Umgang mit Umwelt und Natur und kann rücksichtsvoll damit umgehen.

ISIA-Anforderungsstufe 2

2.8. Geschichte und Kultur

Der Kandidat kennt die nationale Schneesportgeschichte sowie nationale und internationale Schneesportlehrer-Organisationen und deren Aufgaben.

ISIA-Anforderungsstufe 2

3. ISIA-Card

Die ISIA-Card ist die höchste Schneesportlehrer Auszeichnung, welche die ISIA vergibt. Um diese zu erreichen, müssen die Qualitätsstandardziele von Kapitel 2 (ISIA-Marke) vertieft ausgebildet werden und zusätzlich der ISIA Test-Technik und ISIA Test-Sicherheit erfolgreich abgeschlossen werden.

3.1. ISIA Test-Technik 

Der Kandidat ist technisch, methodisch und polysportiv ausgebildet. Er kann die technischen Formen bis zur höchsten Stufe (Könner) kompetent unterrichten. Dazu kommt das Bestehen des Renntestes mit genormten, messbaren Vorgaben in der Hauptdisziplin.

ISIA-Anforderungsstufe 3

3.2. ISIA Test-Sicherheit

Der Kandidat kann Touren mit Gästen abseits der Piste (keine Gletscher- und Felstouren) selbständig planen und durchführen. Er kennt die nötigen Geräte (Kompass, Höhenmeter, geographische Karten, Lawinenverschüttetengerät, Sondierstangen usw.) und Methoden, um die Lawinensituation zu analysieren, und kann die notwendigen Schlüsse ziehen. Er kann die Lawinenbulletins und die Wettervorhersagen lesen, verstehen und interpretieren. Bei einem Unfall kann er die Sofortmaßnahmen treffen, die Rettung koordinieren und Erste Hilfe leisten.

ISIA-Anforderungsstufe 3

4. Ausbildungsdauer

Wer in die Ausbildung eintritt, muss bereits über ein hohes technisches Können in den Schneesportdisziplinen verfügen. Ausgehend vom hohen Eintrittsstandard muss für das Erreichen der ISIA-Marke eine Ausbildungsdauer von mindestens 320, und für die ISIA-Card insgesamt von mindestens 450 Stunden gerechnet werden.

2/3 der Zeit sollen auf Schnee, 1/3 im Theorieraum stattfinden.

10% der Ausbildungszeit können in einem Berufsbildungs-Praktikum absolviert werden.

5. Fortbildung

Um den erreichten Status beizubehalten, müssen die Schneesportlehrer die Fortbildungskurse ihrer nationalen Organisation besuchen und bestehen. Der Besuch des Fortbildungskurses ist vom jeweiligen nationalen Verband im Erkennungsausweis des Schneesportlehrers einzutragen und zu registrieren.

Wer die Fortbildung nicht besucht, verfällt in den inaktiven Zustand als Schneesportlehrer und hat kein Anrecht auf die ISIA-Marke respektive die ISIA-Card. Durch den Wiederbesuch eines Fortbildungskurses wird er wiederum aktiv.

Die Fortbildung hat eine Dauer von 1 Tag pro Jahr, oder 2 Tage alle 2 Jahre.

6. Kontrolle

Die ISIA behält sich das Recht vor, Aus- und Weiterbildungskurse in den Mitgliederverbänden zu besuchen, zu kontrollieren und zu prüfen ob die Standards eingehalten werden.

Von der ISIA genormte Prüfungen (ISIA-Test Technik) müssen öffentlich kommuniziert und für alle Berechtigten zugänglich sein.

Bei neuen Gesuchen um Mitgliedschaft muss der ISIA die Gelegenheit gegeben werden, während mindestens 3 Jahren die Ausbildung besuchen zu können, bevor die Aufnahmegesuche behandelt werden. Während dieser Zeit können die Gesuchsteller den Status eines Beobachters in der ISIA erhalten.

Der ISIA-Geschäftsstelle ist jederzeit Auskunft über die abgegebenen ISIA-Marken zu gewährleisten.

Die ISIA-Geschäftsstelle führt für die Inhaber der ISIA-Card ein zentrales Register. Die ISIA-Mitgliederverbände können hier Auskünfte über den rechtmäßigen Besitz einer ISIA-Card abklären. Vorbehalten bleiben Auflagen des Datenschutzes.

Die Abgabe der ISIA-Marke und ISIA-Card ist kostenpflichtig.

7. Legitimation

Schneesportlehrer, die mit Erfolg die jeweiligen nationalen Ausbildungen und Prüfungen abgeschlossen haben, welche dem ISIA-Minimumstandard für die Abgabe der ISIA-Marke oder ISIA-Card entsprechen, erhalten über den jeweiligen Mitgliedsverband die ISIA-Marke respektive die ISIA-Card sowie das Abzeichen der ISIA.
Ausschließlich Schneesportlehrer mit der höchsten nationalen Schneesportlehrerqualifikation haben das Recht, die ISIA-Card zu beziehen.

8. Grundlagen

ISIA Statuten

Kopenhagener Prozesse ECVET (European Credit System for Vocational and Education Training)

Vergabeordnung für ISIA-Marke und ISIA-Card

ISIA-Anforderungsstufen 1–3

9. Inkrafttreten

Dieser ISIA-Minimumstandard über die ISIA-Marke und die ISIA-Card treten mit der Verabschiedung durch die Delegiertenversammlung vom 22. Mai 2008 in Jesolo/Italien in Kraft.
Anpassungen zum ISIA Qualitätsstandard treten mit der Verabschiedung durch die Delegiertenversammlung vom 19. Juni 2018 in Kraft.

Anhang I

10. ISIA-Anforderungsstufen für ISIA-Marke und ISIA-Card

Kopenhagener Prozess

Der ISIA-Qualifikationsstandard orientiert sich an den Zielen des Kopenhager-Prozesses, welcher ein Europäisches Kreditsystem der beruflichen Ausbildung und Schulung (European Credit System for Vocational Education and Training ECVET) zum Ziel hat.

Dieses Kreditsystem soll künftig helfen, die Berufsausbildungen gegenseitig einfacher einzustufen. Dies wird ausschließlich anhand von nachgewiesenen erreichten Qualifikationen respektive Kompetenzen gemacht, und nicht auf der Basis der Ausbildungsdauer. Die Formulierung der Lernziele basiert auf drei Anforderungsstufen.

Das ECVET ist noch nicht in Anwendung. Deshalb sind die unten genannten ISIA-Anforderungsstufen 1–3 für die Gewichtung der Kompetenzen maßgebend.

ISIA-Anforderungsstufe 1 (erinnern)
Der Kandidat kann sich an gelerntes erinnern und das Wissen wiedergeben. Er kann Handlungen nach Anleitung sicher ausführen.

ISIA-Anforderungsstufe 2 (verstehen und anwenden)
Der Kandidat kann gelerntes Wissen übertragen und praktisch anwenden. Er kann Handlungen, Handlungsfolgen und -abläufe ausführen.

ISIA-Anforderungsstufe 3 (Probleme umfassend bearbeiten)
Der Kandidat kann gelerntes Wissen weiterentwickeln, neue Lösungen finden und beurteilen. Er kann Handlungsabfolgen selbständig festlegen, sich aneignen und beherrschen.

Anhang II

11. ISIA Test Technik

Um die ISIA-Card zu erlangen, muss jeder Schneesportlehrer den ISIA-Test Technik bestehen. Der Test dient dazu, die technischen Fähigkeiten des Kandidaten auf höchstem Niveau zu beweisen. Der Test kann beliebig wiederholt werden. Die Rennen müssen im Rahmen der FIS-Regeln durchgeführt werden.

Der Test besteht aus einer standardisierten Renndisziplin, wo die Richtzeiten von genormten Richtzeitfahrern vorgelegt werden.

Die an verschiedenen Orten (Nationen) durchgeführten Tests müssen vergleichbar sein.

Die ISIA vergibt die Lizenzen, um die Tests durchzuführen, und ist dafür verantwortlich (Kontrolle), dass sie im Rahmen der vorgegebenen Richtlinien umgesetzt werden.

Die Resultate sind am Renntag bekannt zu geben.

Ausrüstung
Für die Teilnehmer besteht freie Materialwahl (Skis, Anzug u.a.).

Wiederholung des ISIA Test Technik
Der Kandidat kann diesen beliebig wiederholen.

Sicherheit und Verantwortung
Die Verantwortung für die Sicherheit des Rennens trägt der Veranstalter (Lizenznehmer). Die Sicherheitsmaßnahmen müssen den ortsüblichen Sicherheitsrichtlinien entsprechen.

Registration der Resultate
Es werden nur Resultate von Tests bei der ISIA registriert, die vorgängig die Durchführungsrechte bei der ISIA eingeholt haben.

Voraussetzungen für eine Lizenz
Antrag an ISIA vier Monate vor Durchführung
Öffentliche Ausschreibung drei Monate vor Testdurchführung, mit Angabe von Organisator, Ort, Datum, Zeitpunkt, Piste

  • Bekanntgabe der Richtzeitfahrer mindestens 2 Personen sowie 1 Reserveperson
  • Vorschlag für die Jury
  • erwartete Teilnehmerzahl
  • Startgebühr darf 30 Euro nicht überschreiten für mindestens zwei Start-möglichkeiten
  • keine Beschränkung der Teilnehmerzahl.

Das Präsidium kann auf Antrag der technischen Kommission den ISIA-Test Technik ergänzen und den sich verändernden Bedürfnissen anpassen.


Wettkampfbeschreibung Ski 

Form
Der ISIA Test Technik Ski besteht aus einem Riesenslalomlauf, der im Rahmen der FIS Regeln durchgeführt wird. Erfüllt der Kandidat die Bedingungen im Lauf nicht, hat er die Möglichkeit am gleichen Tag an einem zweiten Lauf teilzunehmen.

Rennstrecke

Länge
Der Riesenslalom soll eine Basiszeitlänge von 50 sec (+/- 10%) aufweisen.

Höhenunterschied
Der Höhenunterschied zwischen Start und Ziel soll zwischen 250–400 m liegen.

Richtzeitfahrer (50 FIS Punkte)
Als Richtzeitfahrer gelten Rennläufer (männlich), welche in der laufenden oder vorangegangenen Wintersaison 50 FIS Punkte (+/- 10 %) ausweisen. Es starten mindestens 2 Richtzeitfahrer am Anfang und am Schluss des Rennens. Fällt ein Richtzeitfahrer aus, hat er den Lauf zu wiederholen. Die Richtzeitfahrer müssen im Renndress starten. Freie Materialwahl (Skis u.a.).

Errechnung der Richtzeit
Der Durchschnitt der 4 Richtzeitfahrer-Zeiten (2 Anfangszeiten und 2 Schlusszeiten) ergibt die Richtzeit.

Zeitlimit (Qualifikationszeit)

Um den Test zu bestehen, dürfen die Kandidaten nicht mehr als 12.5 %, die Kandidatinnen 17.5 % auf die Richtzeit verlieren.
Rechenbeispiel

Richtzeitfahrer Anfang:          Fahrer A                      51.45
Fahrer B                      50.87

Richtzeitfahrer am Schluss:  Fahrer A                      52.15
Fahrer B                      52.25

Total aller 4 Zeiten      206.72

Richtzeit:
Qualifikationszeit:       Durchschnitt von 206.72/4 = 51.68

Männer           51.68 + 12.5%             58.14
Frauen             51.68 + 17.5%             60.72

 

Teilnehmerzahl
Maximal 80 Teilnehmer pro Rennen (sind mehr als 80 Teilnehmer an einem Durchführungsort, so sind zusätzliche separate Rennstrecken zu organisieren).

Der Bereich Ausrüstung, Wiederholung, Sicherheit und Verantwortung sowie die Registration wird unter den allgemeinen Bedingungen des ISIA Test Technik festgehalten.

Dieses Reglement wurde von der Delegiertenversammlung in Jesolo am 22.05.08 genehmigt und am Pilotkurs ISIA Test Technik in Davos vom 23.– 25.11.08 ergänzt und tritt ab sofort in Kraft.


Vorschlag: Wettkampfbeschrieb Snowboard

Form
Der Snowboard Test besteht aus einem Boardercross der im Rahmen der FIS Regeln durchgeführt werden muss.

Länge
Der Boardercross soll eine Basiszeit von 40 sec (+/- 10%) aufweisen. Er muss mindestens folgende Elemente enthalten: Steilwandkurven, Rollers, Sprünge.

Startprozedere
Die Startreihenfolge unter den Kandidaten wird per Los entschieden. Es werden nur Einzelläufe gefahren. Die bessere Zeit aus den 2 Läufen wird verwendet.

Richtzeitfahrer
Die Richtzeitfahrer sollten ein Niveau von etwa 100 FIS Punkten ausweisen können. Die Richtzeitfahrer A und B bestreiten den Boardercross jeweils am Anfang und am Schluss des Rennens. Die Richtzeit wird aus dem Durchschnitt der besseren Anfangs- und der besseren Schlusszeit errechnet.

Zeitlimit
Der Test ist erfüllt, wenn ein Mann nicht mehr wie 15% auf die Richtzeit einbüßt. Eine Frau erfüllt den Test, wenn sie nicht mehr wie 20% auf die Richtzeit einbüßt.

Zeitmessung
Die Zeit wird durch eine elektronische Zeitmessung gestoppt.

FIS-Reglement
Für alle hier nicht beschriebenen Punkte, muss das FIS Reglement, Rules for the Nokia Snowboard FIS Worldcup, zugezogen werden.

Literaturverzeichnis
FIS Reglement, Rules for the Nokia Snowboard FIS Worldcup, 2008
FIS Reglement, Rules of the FIS Points Snowboard, 2008


Vorschlag: Wettkampfbeschrieb Nordic

Form
Einzelstart; 1. Runde klassisch, Materialwechsel, 2. Runde Skating. Der Materialwechsel ist Bestandteil des gesamten Wettkampfs.

Distanz
Total 8 km, eine Runde in klassischer Technik à 4 km, eine Runde in freier Technik à 4 km. Für die klassische Technik wird eine Spur gezogen. Für die freie Technik wir die Wettkampfrunde gewalzt.

Steigung
Der maximale Höhenunterschied zwischen dem Höchsten und tiefsten Punkt einer Wettkampfrunde sollte nicht grösser wie 65 m sein. Ein Einzelanstieg sollte nicht grösser sein als 50 m, er kann aber von einem höchstens 200 m langen Flachstück oder einer 10 m langen Abfahrt unterbrochen sein. Der ganze Höhenunterschied pro Wettkampfrunde sollte nicht grösser sein wie 90 m und nicht weniger wie 50 m.

Wechselzone
Der Ein- und Ausgang der Wechselzone ist markiert. Nach dem Eintritt in die Wechselzone ist die Technik frei. Die Wechselzone enthält für alle Kandidaten Wechselplätze. Diese sind mindestens 2.5 m lang und 1.5 m breit. Das Material für die freie Technik muss vor dem Start im Wechselplatz deponiert werden. Skis müssen, Stöcke und Schuhe dürfen gewechselt werden. Der ganze Materialwechsel muss am Wechselplatz ohne fremde Hilfe durchgeführt werden.

Startprozedere
Einzelstart mit 30 Sekunden Intervall. Die Startreihenfolge unter den Kandidaten wird per Los entschieden.

Richtzeitläufer
Der Richtzeitläufer sollte auf einem Niveau von etwa 150 FIS-Punkten laufen. Weiter sollte er nicht mehr wie ein Jahr diesen Wert nicht erreicht haben. Der Richtzeitläufer ist ein Mann. Er läuft je nach Bedingungen vor oder nach den Kandidaten. Der Richtzeitläufer soll nach Möglichkeit bei den schnellsten Bedingungen laufen.